Minderheiten beim Tag der offenen Tür in Berlin

Minderheitenratsvorsitzender Schramm
zieht positive Bilanz des Tages der offenen Tür

Zum 13. Mal lud die Bundesregierung die Bevölkerung zum ?Staatsbesuch? und damit zu einem Blick hinter die Kulissen des Regierungsapparates in Berlin ein. Da die nationalen Minderheiten in Deutschland ? d.h. die Sorben, die Friesen, die dänischen Südschleswiger sowie die deutschen Sinti und Roma ? nicht abergläubisch sind, nahmen sie das Angebot des Bundesinnenministeriums gerne wahr, sich so wie in den beiden Jahren zuvor, auch in diesem Jahr den Besuchern am Spreebogen zu präsentieren.
Bei bestem Wetter fanden am vergangenen Sonnabend und Sonntag viele Bürger den Weg ins Ministerium und konnten sich gründlich informieren und ihr Wissen über die Minderheiten testen. Das Minderheitensekretariat hatte hierfür ein Quiz vorbereitet. Wer sich gut schlug, konnte eine Dose Senf aus der Oberlausitz oder ein Glas Spreewaldgurken mit nach Hause nehmen.
?Die Resonanz der Besucher auf unseren Stand war überwiegend sehr positiv. Einige Besucher haben durchaus ein solides Grundwissen über einzelne oder sogar über alle vier nationalen Minderheiten in Deutschland; bei anderen gibt es noch Aufklärungsbedarf. Wir sind daher froh, Gelegenheiten wie den Tag der offenen Tür nutzen zu können, die nationalen Minderheiten gemeinsam zu präsentieren, auf unsere Existenz aufmerksam zu machen und über unsere Situation zu informieren,? so der Vorsitzende des Minderheitenrates, der Saterfriese Karl-Peter Schramm.

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