Friisk Foriining freut sich schon auf friesische Hinweisschilder

Wegweisende Beschilderung in Nordfriesland künftig zweisprachig

Die Friisk Foriining begrüßt ausdrücklich den Beschluss der Küstenkoalition, durch zweisprachige deutsch/friesische Hinweisbeschilderung die kulturelle Vielfalt im Land noch sichtbarer zu machen.

„Wie bei den zweisprachigen Ortsschildern und den Bahnhofsnamen auf den Strecken Husum–Westerland und Niebüll–Dagebüll kommt darin die sprachliche Vielfalt unserer Heimat zum Ausdruck. Das wissen nicht nur die Touristen zu schätzen. Für uns Friesen ist es eine wichtige Anerkennung, wenn unsere Sprache im öffentlichen Raum selbstverständlich wird“, sagt Bahne Bahnsen, Vorsitzender der Friisk Foriining.

Beabsichtigt ist, in den kommenden zwei Jahren die wegweisende Beschilderung in Nordfriesland zweisprachig in deutscher und friesischer Sprache zu gestalten. Dafür wird die bestehende Beschilderung mit den friesischsprachigen Ortsnamen nachgerüstet. Hierdurch soll die friesische Sprache und Kultur gefördert werden. Einheimische, Gäste und Durchreisende werden so auf diese sprachliche Besonderheit Nordfrieslands aufmerksam gemacht.

Bahnsen weist dann noch darauf hin, dass das Land Schleswig-Holstein mit der zweisprachigen Beschilderung einen weiteren Beitrag zur Umsetzung der „Europäischen Charta für Regional- oder Minderheitensprachen“ leistet.

Montage: CSM

Montage: CSM

Lasmoot wårde

Wård lastmoot önj e Friisk Foriining

Nais foon diling

E radiosiinjing "Nais foon diling" brängt arken däi foon moundi bit fraidi aktuäle tisinge üt Nordfraschlönj än trinambai.