Dreisprachige Landkarte von Nordfriesland erschienen

Nordfriesland neu erfahren – auf Friesisch, Dänisch und Deutsch

BREDSTEDT (NfI). Wie heißt wohl Nordfriesland auf Friesisch oder Süderlügum auf Dänisch? Wie bezeichnen die Amrumer das Vortrapptief und wie die Halligleute von Langeneß den Schweinsrücken im westlichen Wattenmeer? Fragen dieser Art, die sich im Mehrsprachenland Nordfriesland einschließlich der Insel Helgoland zwangsläufig stellen, können nun mit Hilfe einer aktuellen dreisprachigen Landkarte beantwortet werden. Sie basiert auf einer seit langer Zeit vergriffenen deutsch-friesischen Karte und wurde aktualisiert von Antje Arfsten, Sprachlektorin am Nordfriisk Instituut.

Die Landkarte bietet im Maßstab 1:125.000 rund 550 Ortsnamen sowie die Benennung von Landschaften, Warften und Wattflächen. Neben den deutschen sind, farblich abgesetzt, im jeweiligen Sprachraum die friesischen bzw. dänischen Bezeichnungen zu finden. Landschaftstypische Abbildungen ergänzen das Kartenbild.

Die Rückseite bietet neben einem ins Friesische und Dänische übertragenen Informations-Artikel von Prof. Dr. Thomas Steensen über die Entstehung der Ortsbezeichnungen ein dreisprachiges Ortsnamenregister, das weit über die aktuelle Sprachsituation hinausgeht.

Bearbeitung und Druck der Karte wurden durch die finanzielle Unterstützung des Sydslesvigudvalg über die Friisk Foriining ermöglicht. Die Karte kostet 4,50 Euro und ist im Nordfriisk Instituut und im Buchhandel erhältlich.

 

 

Lasmoot wårde

Wård lastmoot önj e Friisk Foriining

Nais foon diling

E radiosiinjing "Nais foon diling" brängt arken däi foon moundi bit fraidi aktuäle tisinge üt Nordfraschlönj än trinambai.