Neue Impulse beim 2. interfriesischen Jungbauerntreffen

Die Besichtigung im dänischen Højer hatten sich die westfriesischen Gastgeber ausdrücklich gewünscht.

Friesen haben den Dreh raus

Das zweite interfriesische Jungbauerntreffen in Nordfriesland ist zu Ende. Bereits zum zweiten Mal hatten zwischen dem 29. März und dem 1. April angehende Landwirte der Landwirtschaftsschule in Bredstedt und der AOC Friesland in Leeuwarden gemeinsam Betriebe besucht und über den aktuellen Stand ausgetauscht. ?Informativ? und ?lehrreich? lautet durchgängig das Urteil der Gruppe. Auf dem Programm standen für die insgesamt 64 Schülerinnen und Schüler der Besuch eines Milchvieh-Ackerbaubetrieb und einer Groß-Schlachterei in Dänemark, in Nordfriesland eine Schäferei und weitere Betriebe. Keiner der Jungagrarier ließ sich die Gelegenheit entgehen, exklusive Blicke hinter die Kulissen zu werfen und gleichzeitig Informationen aus erster Hand zu bekommen. Die jeweiligen Eigentümer bzw. Produktionsleiter wurden regelrecht mit Fragen gelöchert. Die 22 westfriesischen Jungbauern standen dabei ihren zukünftigen Kollegen aus Bredstedt, 42 Schüler und Schülerinnen der beiden Klassen der einjährigen Fachschule für Landwirtschaft, in Nichts nach. Schließlich hat man nicht jeden Tag die Gelegenheit, erfahrenen Landwirten über die Schulter zu schauen.

Vor allem den Besuch dänischer Betriebe nutzen die neugierigen Jungbauern, um deren Wirtschaftsweise und Innovationen kennen zu lernen. In Dänemark wird zwar auch Landwirtschaft betrieben ? die Rahmenbedingungen unterscheiden sich allerdings erheblich von denen deutscher Betriebe, stellten die Besucher fest. Das war auch für die Bredstedter sehr interessant.

Möglich gemacht hat das Ganze der Friesenrat, der seit über 50 Jahren seine interfriesischen Kontakte zum regelmäßigen Austausch nutzt. ?Man muss das Rad nicht immer wieder neu erfinden?, sagt Friesenrats-Geschäftsführerin Petra Hansen. Dank des Sponsors NOSPA konnte die Gruppe das dicht gepackte Programm per Bus gut bewältigen. Doch auch der Spaß kam nicht zu kurz: neben den Verköstigungen ging es per Fahrrad vom Amsink Haus zur Hamburgerhallig. Durch die Unterbringung der Westfriesen bei ihren nordfriesischen Gastgebern gab es reichlich Zeit zum Fachsimpeln. Dass sich aus den Kontakten Freundschaften entwickeln könnten, zeigt das spontane Fest im Husumer Brauhaus, das die Schüler selbst organisierten.

Das nächste Jungbauerntreffen soll nächstes Jahr in Westfriesland stattfinden.

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