28 Juli bis 3. August: Viertklässler bauen Marschenboot

Der Friesenrat als Dachorganisation der friesischen Vereine bietet bereits seit mehreren Jahren Ferienprogramme für Kinder an, bei denen die Kinder ganz nebenbei friesische Sprachkenntnisse vertiefen können. Auch in diesem Jahr verbringen Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren die Zeit zwischen 11. und 15. August gemeinsam: mit Spielen, Schwimmen und gemeinsamen Ausflügen.

Daneben steht in diesen Jahr aber noch eine absolute Premiere an: der Bau eines so genannten Marschenbootes. ?Wir laden Kinder zwischen acht und zwölf Jahren ein, an der Dänisch-Friesischen Schule in Risum-Lindholm ein seetüchtiges Marschenboot zu bauen?, sagt Ingwer Nommensen, Vorsitzender des Friesenrates. Zur Vertiefung friesischer Sprachkenntnisse sei das gemeinsame Erleben besonders wichtig. ?Es geht weder um Vokabelpauken oder Grammatik, sondern darum, mit friesisch sprechenden Erwachsenen gemeinsam etwas zu unternehmen.? Das Angebot richtet sich vor allem für etwas ältere Kinder, die mittels dieser einmaligen Idee zum Friesisch gebracht werden sollen.

Eine Woche lang, vom 28. Juli bis zum 3. August, werden zwanzig Kinder unter fachkundiger Leitung des Fahretofters Melf Paulsens ein traditionelles Boot bauen, wie es früher im nordfriesischen und dänischen Küstengewässer unterwegs war. ?Geplant ist ein richtiger Werft-Betrieb, denn schließlich soll sich das Marschenboot später in der Nordsee bewähren?, sagt Nommensen.

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