EUROPEADA 2016: Erfolgreiche Fußballeuropameisterschaft der Minderheiten in Südtirol

Die Mannschaft der Südtiroler ist Fußballeuropameister der autochthonen, nationalen Minderheiten. In einem packenden Finale im Stadion in Sand in Taufers setzte sich das Team gegen die starken Okzitaner (Frankreich) nach Verlängerung mit 2:1 durch. Bereits am Freitagabend hatten die Südtiroler Frauen in einem hoch spannenden Finalspiel mit 3:2 gegen die Auswahl der Okzitaner gewonnen und sich so den ersten Damen-Titel der EUROPEADA gesichert.

Insgesamt 67 Partien absolvierten die 24 Männer- und 6 Frauenteams zwischen dem 19. und 25. Juni 2016 an 8 verschiedenen Spielorten. Diese Spielorte im Puster- und im Gadertal/Val Badia sind vor allem für ihre touristischen Attraktionen und natürlich für ihre atemberaubende Bergwelt bekannt.

Beim Männerturnier erkämpfte sich das Team Sydslesvig den 10. Platz, das Team Serbja – Lusatia den 12. und das Team Nordfrasche den 13. Platz.

Die Frauenmannschaft der Lausitzer Sorbinnen (Serbja – Lusatia) gewann den 5. Platz und zugleich auch den Fair Play Pokal. Dieser wurde von der Jugend Europäischer Volksgruppen (JEV) überreicht.

An der feierlichen Siegerehrung, auf der die Europameister ihre Pokale sowie alle weiteren Teams Medaillen bekamen, nahmen unter anderem der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher, die Südtiroler Landesrätin und ehemalige FUEN Vizepräsidentin Martha Stocker sowie der Südtiroler FUEN Vizepräsident, Ladiner und Abgeordneter im italienischen Parlament Daniel Alfreider teil.

„Diese EUROPEADA hat einen nachhaltig positiven Eindruck gemacht. Sportlich auf hohem Niveau, war sie geprägt von gegenseitigem Austausch zwischen den Minderheiten untereinander, zu den auch die Ladiner und Südtiroler als fantastische Gastgeber beigetragen haben“, zog Loránt Vincze, Präsident der Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten (FUEN), dem größten Dachverband der europäischen Minderheiten, die Bilanz der dritten EUROPEADA.

 

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