Landesregierung verabschiedet Handlungsplan Sprachenpolitik

KIEL. Die Minderheitensprachen Dänisch, Friesisch und Romanes sowie die Regionalsprache Niederdeutsch sollen in Schleswig-Holstein stärker geschützt und gefördert werden. Das ist Ziel des Handlungsplans Sprachenpolitik, den das Kabinett am 5. Mai verabschiedet hat.

„Diese Sprachen gehören zu unserem Land, und diese Sprachen bereichern unser Land. Motivation der Sprachenpolitik ist es, unsere besondere Sprachenvielfalt in Schleswig-Holstein zu schützen“, sagte Ministerpräsident Torsten Albig.

Kommentar von Lars Harms: „Dass wir eine einzigartig große Sprachenvielfalt im Land haben, ist eine Sache. Eine andere ist, dass wir auf allen politischen Ebenen Grundlagen dafür schaffen müssen, dass unsere Sprachen in allen Belangen des täglichen Lebens tatsächlich genutzt und gelebt werden können.  Genau dies hat sich die rot-grün-blaue Landesregierung zum Ziel gemacht. Und genau hier setzt der von der Minderheitenbeauftragten Renate Schnack erarbeitete Handlungsplan Sprachenpolitik an: Er schafft die rechtlichen Grundlagen für einen konsequenten Spracherwerb von der Kita bis zur Uni und schützt und fördert den Sprachgebrauch auch darüber hinaus – etwa durch die Möglichkeit des behördlichen Schriftwechsels auf wahlweise Deutsch, Dänisch, Friesisch und Niederdeutsch.  Für das Bildungssystem und auch für die kommunalen Behörden birgt dies gewiss einige Herausforderungen. Doch sollten wir diese als Chance begreifen, eines der herausragenden Alleinstellungsmerkmale unseres Landes Schleswig-Holstein noch sicht- und erlebbarer zu machen: Unsere Sprachenvielfalt. Packen wir’s gemeinsam an!“

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