Planungssicherheit für die friesische Spracharbeit

Landesregierung und Nordfriisk Instituut unterzeichnen Vereinbarung

KIEL. Die Förderung der friesischen Spracharbeit in Schleswig-Holstein wird auf eine verlässliche Grundlage gestellt. „Die Landesregierung nimmt ihre Verantwortung für den Erhalt und die Pflege der friesischen Kultur Schleswig-Holsteins ernst. Wir geben dem Nordfriisk Instituut finanzielle Planungssicherheit, damit das Land bei der Förderung der friesischen Sprache vorankommt“, sagte der Chef der Staatskanzlei, Stefan Studt, heute (18. November) in Kiel bei der Unterzeichnung der ersten Ziel- und Leistungsvereinbarung mit der Einrichtung für die Jahre 2014 bis 2017.

Die Vereinbarung, die seitens des Trägervereins von der Vorsitzenden, Inken Völpel-Krohn, unterzeichnet wurde, regelt sowohl die Finanzierung als auch die Aufgaben der Einrichtung. Die institutionelle Förderung des Landes wird von 230.000 Euro in 2013 in mehreren Schritten auf fast 440.000 Euro im Jahr 2017 angehoben. „Das Nordfriisk Instituut leistet einen wichtigen Beitrag, dass Schleswig-Holstein seine Verpflichtungen aus der Europäischen Sprachencharta und aus dem Rahmenübereinkommens zum Schutz nationaler Minderheiten erfüllen kann. Außerdem wollen wir, dass es enger mit den Universitäten in Kiel und Flensburg kooperiert und sein umfangreiches Archiv der Öffentlichkeit präsentiert. Um diesen Erwartungen gerecht werden zu können, benötigt es eine entsprechende finanzielle Ausstattung“, sagte Studt.

Lob gab es von der Minderheitenbeauftragten des Ministerpräsidenten, Renate Schnack: „Die Landesregierung hat als erste in Deutschland damit begonnen, eine aktive Sprachenpolitik für ihre Regional- oder Minderheitensprachen zu betreiben. Für das Friesische kommt dem Nordfriisk Instituut dabei eine besondere Rolle zu. Es wird eine tragende Rolle dabei übernehmen, die Sprache in Kindertagesstätten, Schulen, in der Ausbildung neuer Lehrerinnen und Lehrer und bei der Lehrerweiterbildung zu stärken. Darüber hinaus wird es zusätzliche Leistungen im Bereich der Entwicklung von Lehr- und Lernmaterialien für den Friesischunterricht erbringen“, so Schnack.

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Wård lastmoot önj e Friisk Foriining

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E radiosiinjing "Nais foon diling" brängt arken däi foon moundi bit fraidi aktuäle tisinge üt Nordfraschlönj än trinambai.