Dootem: 4. November 2016

Friesen hoffen weiter

Friesen hoffen weiter
Arbeitsgruppe für langfristige finanzielle Absicherung eingerichtet

Die friesische Volksgruppe freut sich sehr für die deutsche Volksgruppe in Dänemark, dessen Zuwendungsvertrag weitere vier Jahre bis 2020 fortgeschrieben wird. Damit werden unter anderem Schulen, Kindergärten, Jugendarbeit, Kulturaktivitäten, Bibliotheken und Kirchengemeinden der rund 15.000 Menschen zählenden deutschen Minderheit im südlichen Dänemark unterstützt.

»So etwas wollen wir auch« teilte die Vorsitzende des Frasche Rädj / Friesenrat Sektion Nord, Frau Ilse Johanna Christiansen, den Abgeordneten im Rahmen einer Sitzung des Gremiums für Fragen der friesischen Volksgruppe in Kiel mit. Erste Schritte in diese Richtung könnten die Einrichtung einer Arbeitsgruppe sein, die erstmalig im Sommer getagt hat und diese Entwicklung vorantreiben will. Weitere Themen bei der heutigen Tagung waren der Sachstand der Sprachencharta, die Umsetzung des Handlungsplans Sprachenpolitik, Friesisch im Unterricht sowie die aktuelle Situation der Europa-Universität zur Professur Nordfriesisch.

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